Sprechstunde

Aus der Medizin

AOK
aus Ausgabe 4/2016

ADHS bei Kindern und Jugendlichen: Familienaufgabe ADHS

Mütter und Väter von Kindern mit der Diagnose ADHS sind oft erschöpft und nicht selten der Verzweiflung nah. Sie sollten über die Hintergründe der Erkrankung Bescheid wissen und Zugang zu Hilfsquellen haben. Denn ADHS ist eine Familienaufgabe. mehr »


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aus Ausgabe 4/2016

DMP Diabetes mellitus Typ 2: Neue Spielregeln

Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sollen im DMP ab 1. Juli 2017 unter neuen Rahmenbedingungen behandelt werden. Sämtliche bisherigen diagnostischen, therapeutischen und qualitäts-sichernden Maßnahmen wurden anhand aktueller Leitlinien angepasst oder ergänzt. Hier das Wichtigste im Überblick. mehr »


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aus Ausgabe 3/2016

Leserdialog: Empfehlen Sie Entscheidungshilfen & Co.?

In der letzten Ausgabe wollten wir wissen, wie es mit der Gesundheitskompetenz Ihrer Patienten steht. Und Sie stellten ihnen ein gutes Zeugnis aus. mehr »


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aus Ausgabe 3/2016

Nachsorge bei onkologischen Patienten: Den Krebs überlebt – und jetzt?

Die Fortschritte in der Krebstherapie haben dafür gesorgt, dass immer mehr Patienten diese schwere Krankheit überleben. Doch die körperliche und psychische Belastung geht nicht spurlos an ihnen vorbei. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung sowie einfühlsame Betreuung können die negativen Begleiterscheinungen mildern und die Lebensqualität erhöhen. mehr »


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aus Ausgabe 3/2016

Online-Hilfe bei Erziehungsproblemen: der ADHS-Elterntrainer

Mit dem ADHS-Elterntrainer hat die AOK ein neues Hilfsangebot für Eltern in schwierigen Erziehungssituationen gestartet. Das wissenschaftlich fundierte Online-Programm bietet umfassende und kostenlose Unterstützung für Mütter und Väter, die durch Verhaltensprobleme ihrer Kinder besonders belastet sind. Anhand von 44 Filmsequenzen zu typischen Situationen aus dem Familienalltag vermittelt das Trainingsprogramm einfache verhaltenstherapeutische Methoden. Eltern können sie bei Problemen infolge einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ihres Kindes schnell und unkompliziert anwenden. Das neue Angebot der AOK, das unter www.adhs-elterntrainer.de für alle Interessierten frei zugänglich ist, wurde in Kooperation mit dem ADHS-Experten Prof. Manfred Döpfner vom Universitätsklinikum Köln entwickelt.

Hintergrund der Initiative: Mütter und Väter von Kindern mit der Diagnose ADHS sind oft erschöpft und nicht selten der Verzweiflung nah. Das leicht zugängliche Online- Angebot zeigt ihnen anschaulich, wie sie mit Verhaltensproblemen ihres Kindes umgehen und die Beziehung zu ihrem Kind wieder verbessern können. Ein weiteres Ziel des Programms ist es, dass Eltern in schwierigen Phasen auch ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und für sich Kraft tanken können. Der Elterntrainer vermittelt darüber hinaus Wissen zum Krankheitsbild.

Das Programm kann von Eltern selbstständig genutzt, aber auch als Ergänzung zu ärztlicher oder therapeutischer Behandlung eingesetzt werden. Das Besondere am Elterntrainer ist, dass hier ein umfassendes, verhaltenstherapeutisch basiertes und methodisch fundiertes Trainingskonzept zur Verfügung steht. Die einzelnen Lernschritte werden in Filmen veranschaulicht und zeigen alltägliche Erlebnisse der Eltern – zum Beispiel einen Wutanfall des Kindes in der Öffentlichkeit. Durch diese Art der Darstellung können gestresste Mütter und Väter die Informationen besonders gut aufnehmen und für sich umsetzen.
www.adhs-elterntrainer.de


 
aus Ausgabe 3/2016

DMP COPD erneuert

Aktuelle Studien bestätigen, dass der Raucherstatus einen starken Einfluss auf den Verlauf einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) hat. Sowohl die Sterblichkeit der Patienten als auch das Fortschreiten der Krankheit hängen im hohen Maße vom Tabakkonsum ab. Der Tabakentwöhnung wird deshalb in der Neufassung des DMP COPD eine noch wichtigere Rolle spielen als bisher.

Diagnostik, Therapie und Qualitätssicherung wurden auf Basis der aktuellen medizinischen Leitlinien überarbeitet. Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) soll zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Die neuen Inhalte werden dann innerhalb eines Jahres in den regionalen DMP-Verträgen umgesetzt.
www.aok-gesundheitspartner.de
Webcode W230679


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aus Ausgabe 3/2016

Lebensmittelunverträglichkeit oder -allergie?

Nach dem Essen grummelt der Bauch, der Mund juckt oder die Luft wird knapp – nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung verträgt etwa jeder Fünfte in Deutschland bestimmte Lebensmittel nicht. Drei bis vier Prozent der Menschen in Deutschland entwickeln sogar Lebensmittelallergien.

Im Falle einer Lebensmittelallergie reagiert das Immunsystem des Körpers auf bestimmte Proteine in Nahrungsmitteln. Beim Versuch, diese Allergene abzuwehren, bildet der Organismus spezifische Antikörper (IgE-Antikörper). Bei erneutem Kontakt lösen sie Beschwerden aus, die bis hin zu einem allergischen Schock reichen können. Mittels Bluttests kann geprüft werden, ob eine immunologische Reaktion mit IgE-vermittelten Antikörpern vorliegt.

Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit, etwa gegen Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose) müssen Patienten keine allergische Schockreaktion befürchten. Menschen, die auf Pollen allergisch reagieren, können verstärkt an Lebensmittelallergien leiden. Experten sprechen von pollenassoziierten Lebensmittelallergien. Wem etwa Birkenpollen zusetzen, verträgt unter Umständen auch keine Äpfel. Nicht immer wissen Betroffene, woher diese Symptome kommen.



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