Kaffeepause

Alles, was Spaß macht

 
aus Ausgabe 4/2015

Zwischen "Hotel Mama" und "Residenz Tochter"

82 Prozent der deutschen Frauen zwischen 40 und 59 Jahren kennen das Gefühl der totalen Überforderung. Genauso viele leiden unter ständiger Zeitnot.

Sind diese Frauen etwa schlecht organisiert? Oder nicht belastbar? Keinesfalls. Eine Studie der Zeitschrift Bild der Frau mit dem Institut für Demoskopie in Allensbach macht klar: Die Aufgabenliste der Frauen im mittleren Alter wird ständig länger – und sie verlangen immer mehr von sich selbst. Titel der Studie: "Frauen der Sandwich-Generation".

Rund jede zweite befragte Frau kümmerte sich gleichzeitig um Kinder und ältere Angehörige. Da liegt es auf der Hand, dass viele Frauen dabei an ihre Leistungsgrenze stoßen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Unterstützung durch den Partner oft besser sein könnte. Denn zwei Drittel der Frauen in dieser Altersgruppe schultern die Familienarbeit mehr oder weniger allein – sogar bei den Vollzeit berufstätigen Müttern sind mehr als die Hälfte bei Erziehung und Haushalt Alleinunterhalter.

Erstaunlich: Obwohl sie über permanenten Zeitmangel klagen, sind diese Frauen keineswegs unzufrieden mit ihrem Los. Nur zwölf Prozent fühlen sich mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Und die Pflege älterer Angehöriger ist für zwei Drittel nicht nur eine Pflichterfüllung, sondern ein Herzenswunsch. Allerdings wünschen sich viele Frauen mehr Unterstützung: Die Hälfte beklagt, dass sich Beruf und Pflege nur schlecht miteinander vereinbaren lassen.
www.ifd-allensbach.de/fileadmin/IfD/sonstige_pdfs/BdF_Studie_Sandwich.pdf


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aus Ausgabe 2/2015

Auch Mamas sind nicht unfehlbar

Mütter rackern sich im Job ab und kümmern sich trotzdem zuhause um alles. Logisch, dass dabei auch ab und an mal etwas schief geht. Aber das muss man ja nicht allzu ernst nehmen. Also besser entspannen und über die kleinen Alltags-Desaster lachen. Denn ganz bestimmt steht man damit nicht alleine. Eine teilweise skurrile, aber immer lustige Sammlung von Beinahe-Katastrophen finden Sie bei Twitter unter #momfail im Netz.
http://twitter.com/hashtag/momfail


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aus Ausgabe 2/2015

Reiseweltmeister Deutschland

Deutschland wird auch 2015 Weltmeister – Reiseweltmeister. Denn kein anderes europäisches Volk packt so gerne die Koffer. Durchschnittlich 20 Tage möchten wir hierzulande dieses Jahr auf Reisen sein – mehr als die Spanier (19,5 Tage), Franzosen (19,4 Tage), Engländer (16,2 Tage) und Italiener (15 Tage). Das zeigt eine europaweite Studie zum Thema Urlaub 2015. Fast jeder zweite Befragte plant 2015 eine seiner Reisen im eigenen Land (47 Prozent), Platz zwei der Traumreiseziele belegt Frankreich (17 Prozent) und 16 Prozent würden 2015 gerne England besuchen. USA und Italien komplettieren die Top 5.


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aus Ausgabe 2/2015

Was sind die Eistrends 2015?

Was werden die Eis-Renner in diesem Sommer? Extravagantes wie Chilli, Gurke und Avocado? Oder doch eher Klassiker wie Vanille, Schokolade und Stracciatella? Wer in diesem Jahr das Rennen in den deutschen Eiscafés macht, ist noch völlig offen. Klar ist aber: Der Eisgeschmack der Deutschen ist eher konservativ ausgerichtet. Man probiert zwar gerne mal eine Kugel mit einer neuen Geschmacksrichtung aus, konzentriert sich dann aber doch auf Altbewährtes. Durchaus Hoffnung also für Erdbeer, Waldmeister & Co.


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aus Ausgabe 2/2015

Fahrradaktion beginnt – machen Sie mit!

Etwas für die Gesundheit tun, die Umwelt entlasten und dabei auch noch attraktive Preise gewinnen – all das bietet die Aktion Mit dem Rad zur Arbeit. Die diesjährige Aktion startet am 1. Juni 2015. Mitmachen ist ganz einfach: Ab sofort können Sie und das ganze Praxisteam sich im Internet anmelden.

Mit dem Rad zur Arbeit ist eine Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der AOK. Ziel ist es, möglichst viele Teilnehmer dauerhaft für Fahrradspaß und Fitness zu begeistern. Die Aktion dauert bis zum 31. August 2015. Es gilt, in dieser Zeit an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Dabei kann die ganze Strecke zur Arbeit geradelt oder mit Bus und Bahn kombiniert werden. Neu in diesem Jahr sind eine Wetterbox, die täglich über Ihr Radelwetter informiert und ein Motivations-Tool.

Am besten bilden Sie mit Kollegen ein Team, denn das bringt noch mehr Spaß und motiviert zusätzlich. Aber auch als Einzelteilnehmer können Sie dabei sein. Die AOK verlost unter allen Teilnehmern pro Monat ein hochwertiges JobRad von Riese & Müller (Faltrad Birdy) im Wert von je 2.100 Euro. Einsendeschluss für den Aktionskalender zur Teilnahme an der Verlosung ist der 21. September 2015.
www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de


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aus Ausgabe 1/2015

Frühlingsgefühle

Gerne wird dem Frühling nachgesagt, er sei die Jahreszeit der Liebe. Und auch wenn man es ganz wissenschaftlich betrachtet, ist an dieser Geschichte sicher vieles richtig.

Denn Gefühle wie Liebe sind letztendlich auch nichts anderes als Chemie im Kopf und wird zu großen Teilen vom Hormonhaushalt gesteuert. Und der wiederum reagiert stark auf das vermehrte Licht im Frühling.

Chemisch betrachtet verdanken wir das verliebte Hochgefühl einem starken Anstieg des Dopamins, ein Neurotransmitter, der als Glückshormon gilt. Freudestrahlend laufen Frischverliebte durch die Welt, völlig euphorisch, durch nichts zu betrüben. Ihr Serotonin verschwindet dagegen völlig, eigentlich Quelle für innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

Mit dem Austausch von Zärtlichkeiten beginnt die Arbeit des Verliebtheitshormons Phenylethylamin. Es löst erotisches Interesse und weitere Hochgefühle aus. Jetzt pumpen Kortisol und Adrenalin durch unseren Körper. Eigentlich Stress pur. Die Knie werden weich, das Herz rast. Die Reaktionen ähneln einer Fluchtsituation. Doch in diesem Moment ist der Stress ausschließlich positiv.

Und dann? Natürlich werden auch alle anderen Phasen einer Beziehung ähnlich gesteuert – hier sind dann andere hormonelle Regelkreise beteiligt.


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aus Ausgabe 1/2015

Das Internet der Dinge kommt

Das Internet der Dinge wird Realität – und es wird zunehmend den Computer als eigenständiges Gerät ersetzen. Die immer kleineren, eingebetteten Computer in Fernsehern, Autos oder Heizungen sollen Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. Schon heute werden z. B. miniaturisierte Computer, sogenannte Wearables, mit unterschiedlichen Sensoren direkt in Kleidungsstücken eingearbeitet und Autos per Internet upgedated. Und das ist erst der Anfang. Nach Schätzungen der IT-Firma Cisco sollen es bis 2020 insgesamt 50 Milliarden Geräte sein.



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